Heinrich - Biologische Polster- und Teppichreinigung

Lichtwecker - erwachen im künstlichen Sonnenaufgang

Wecker sind wohl eines der am meist gehassten Produkte auf dieser Welt. Nur wenige Menschen springen morgens mit Schwung aus dem Bett. Für alle die pünktlich auf der Arbeit, in der Schule oder aus anderen Gründen einfach nur früh auf den Beinen sein müssen, ist ein Wecker aber eben unerlässlich.

Möchten Sie gerne im Sonnenaufgang mit Naturgeräuschen erwachen? Einfach entspannt aufwachen, ohne nervendes Gelaber aus dem Radio oder lautem Pipesen?
Möglich macht das ein Lichtwecker. Und warum Lichtwecker eine runde Sache sind, erfahren Sie hier.

Wie war das eigentlich, als es noch keine Wecker gab?

Als es noch keine Wecker gab, haben die Menschen den beginnenden Tagesanbruch durch das heller werdende Licht, also den Sonnenaufgang, selbst bemerkt.
Allerdings kannten die Menschen vor tausenden Jahren weder Datum noch eine bestimmte Uhrzeit und es gab auch keine terminlichen Verpflichtungen zu dem der Steinzeitmensch pünktlich hätte erscheinen müssen.

Der Urmensch konnte also täglich schön lange schlafen und sich bequem vom Sonnenaufgang und Tageslicht wecken lassen. Und dieser Instinkt "Steh auf, wenn es hell wird", ist im modernen Menschen immer noch fest verankert.
Heute funktioniert das llerdings nur noch selten. Arbeit, Schule oder Termine machen ein Ausschlafen oft unmöglich.
Und von heutigen Weckern geweckt werden heißt, abrupt aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden. Gegen den täglichen Termin- und Verpfichtungswahnsinn lässt sich nur wenig ausrichten, gegen den Stress beim Wecken allerdings schon.

Lichtwecker Medisana WL 450
Leicht futuristisch: Lichtwecker von Medisana

Denn Lichtwecker verfahren anders. Sie simulieren im Schlafzimmer einen künstlichen Sonnenaufgang. Auf Wunsch können viele Lichtwecker zur langsam ansteigenden Helligkeit auch noch beruhigende und entspannende Naturgeräusche abspielen.
Der simulierte Sonnenaufgang von einem Lichtwecker dauert in der Regel 30 Minuten. Das Gerät beginnt also 30 Minuten vor der eigentlichen Weckzeit mit dem Weckvorgang und ermöglicht so ein entspanntes Aufwachen.
Die zu weckende Person bekommt oberflächlich davon gar nichts mit, aber unterbewusst wird der virtuelle Tagesanbruch wahrgenommen und die Tiefschlafphase sanft beendet. Gern wird auch vom biologischen Wecker gesprochen.
Die Wecker beginnen ca. 30 Minuten vor der eigentlichen Weckzeit mit dem Dimmvorgang, diese Zeitspanne ist aber an den meisten Geräten einstellbar.

Lichtwecker mit allem Schnick und Schnack

Nun machen Lichtwecker natürlich nicht einfach nur das Licht an. Neben der Lampenfunktion bieten die Wecker von Philips, Medisana oder Beurer natürlich ebenfalls Funktionen, die normale Wecker ebenfalls haben. Dazu gehören die Anzeige der aktuellen Uhrzeit, Datum oder auch ein eingebautes Radio.
Dazu gibt es für das finale Wecken keine fiesen Pieptöne, sondern Geräusche mit Vogelgesang, Meeresrauschen und andere entspannende Atmosphärenklänge, wie bei dem von uns getesteten Modell von Medisana.

Frau schläft

Sind Lichtwecker ein Ersatz für eine Taggeslichtlampe?

Das kommt darauf an. Es kann durchaus sein, dass ein entspannter Weckvorgang schon hilfreich ist, den eigenen Schlafrhythmus wieder hinzukriegen und den Winterblues zu bekämpfen.
Aber Lichtwecker erreichen durch den Dimmvorgang nicht die Leuchtintensität einer Tageslichtlampe, die bei voller Leuchtkraft in 30 Minuten logischerweise wesentlich mehr Tageslicht abgibt als ein Lichtwecker. Auch die Lichtstärke (Lux) ist beim Lichtwecker nicht so hoch, wie sie eine Tageslichtlampe für eine hilfreiche Lichttherapie eigentlich liefern müsste. Ein Lichtwecker ist als Ergänzung zu einer Lichtdusche auf jeden Fall eine gute Sache.

Alle Angaben erscheinen auf einer digitalen Anzeige. Letzendlich unterscheiden sich viele Lichtwecker nur in diesem erweiterten Funktionsumfang, Design und natürlich auch im Preis.

Auch zum Einschlafen geeignet

Einige Lichtwecker funktionieren auch in umgekehrter Reihenfolge. Genauso wie ein Sonnenaufgang simuliert werden kann, lässt sich auch der Sonnenuntergang ins eigene Schlafzimmer holen. Der Körper empfängt damit ein eindeutiges Signal „Der Tag ist jetzt beendet“ und kann beginnen, das Schlafhormon auszustoßen.